Cine K in der Kulturetage, Bahnhofstr. 11, Oldenburg
                 

Montag, 4.6.2012

20 Jahre: RollenWechsel feiert Jubiläum und lädt nach dem Film
zu einem Sektempfang ein!


Special!


Comic-Lesung "Der dicke König" mit Ralf König
am Samstag, 23.6.2012, 20 Uhr, theater K, mehr Info...



König des Comics   
Regie: Rosa von Praunheim

Deutschland 2012, 80 min., dt. Fassung



Inhalt:

Humor, Ironie und scharfe Beobachtung als befreiende Waffen gegen bigotte Vorurteile: Schwules Leben und schwule Klischees, Männerbefindlichkeiten, Liebeslust und -frust, Großstadtneurosen, Trips in die Antike und der gesellschaftliche Einfluss von Religion(en) – das sind die Themen des neben Walter Moers und Brösel bekanntesten deutschen Comiczeichners Ralf König.

Die Dokumentation KÖNIG DES COMICS ist eine Hommage an den Künstler, der heute auf der Höhe seiner Schaffenskraft ist. Sein Leben und seine Kunst sind eng mit der Entwicklung der schwulen Community seit Ende der Siebzigerjahre verbunden. Alles begann in einem westfälischen Dorf. Das Zeichnen wurde früh zur Coming-out-Hilfe. Das „pubertäre Geschmiere“ (Selbstkritik) sollte sich zu einem sicheren Zeichenstil entfalten, der bis heute von einem frivol anarchischen Humor bestimmt ist.

Königs Themen und Interessen haben die Grenzen der Homo-Szene inzwischen weitgehend überschritten. Sie sind universeller und philosophischer geworden, die Tiefen sozialer Konventionen wird König weiterhin ausloten und ad absurdum führen.
Text: Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale)


Mo 
4.6.2012,  20:15 Uhr


Pressestimmen:

„Selten hört man einen prominenten Künstler so persönliche Dinge über sich erzählen; und doch zeichnet sich hinter diesen individuellen Erlebnissen auch bundesdeutsche (Schwulen-)Geschichte ab." film-dienst

"Die schwule Ikone Rosa von Praunheim macht eine tiefe filmische Verbeugung vor der schwulen Ikone Ralf König. (...) Und man bekommt auch als Hetero Lust, Versäumtes aus dem Oeuvre des 'König des Comics' nachzuholen." zitty Berlin

"Es war an der Zeit, diesem Mann ein Portrait zu widmen, und es fügt sich nur konsequent, dass diesen Film mit Rosa von Praunheim einer gemacht hat, dessen erstes Buch über sich selbst dem jungen Ralf König den Weg gewiesen hat in sein neues, noch unbekanntes schwules Leben." Berliner Zeitung

"Schwungvoll und liebenswürdig zeichnet Rosa von Praunheim das Portrait eines Mannes, der für seine Kunst lebt und dabei ehrlich und mutig geblieben ist, ganz gleich, ob es gegen den Islam oder gegen die katholische Kirche geht." Programmkino.de

"Rosa von Praunheim ist ein offenherziges Portrait des Künstlers gelungen, der erfreulich viel über sich preisgibt und dessen sympathische Offenherzigkeit erstaunt. Ein Vergnügen von Film!" Siegessäule

""König des Comics" ist eine konventionelle Doku, die einem aber dann doch plötzlich ziemlich tricky vorkommt. Denn sie enthält alles, was für die schwule Emanzipation seit den siebziger Jahren wichtig war." taz













Links:


  • weitere Kritiken auf filmz.de
  • Filmankündigung auf der Berlinale



  • Eintrittspreise und Reservierungen:

    Eintritt (nur Abendkasse): 6 €.
    4er-Karte (übertragbar) 20 €.
    Mit Cine-Karte: jeweils 2 € ermäßigt.
    Bei Überlänge + 1 €.
    Reservierung 0441-2489646 oder unter www.cine-k.de