Cine K in der Kulturetage, Bahnhofstr. 11, Oldenburg
                 

RollenWechsel proudly presents: das Queerfilm-Festival! Festivalflyer als PDF

Keep the lights on
Call me Kuchu
Best of Lesbisch-schwule Filmtage Hamburg
Mosquita y mari
Dicke Mädchen

Donnerstag, 1.11.2012, 20:15 Uhr
Freitag, 2.11.2012, 20:15 Uhr
Samstag, 3.11.2012, 20:15 Uhr
Montag, 5.11.2012, 20:15 Uhr
Dienstag, 6.11.2012, 20:15 Uhr




Keep the lights on   
Regie: Ira Sachs

USA 2012, 101 Min., OmU


„Mir war klar: Es gab in dieser Beziehung einen ersten Tag und einen letzten Tag. Und eine unglaubliche Geschichte dazwischen“, schreibt Regisseur Sachs über seinen Film.

Über eine Telefon-Dateline lernt der Dokufilmemacher Erik im Jahr 1998 den jungen Anwalt Paul kennen. Fünf Minuten später haben sie Sex. Nach 40 Minuten trennen sie sich das erste Mal. Ein paar Wochen später ziehen die beiden zusammen. Über die nächsten neun Jahre verläuft die Beziehung stürmisch und unvorhersehbar. Immer wieder verlieren sie sich und finden sich wieder, können nicht mit und nicht ohne einander leben.

„Vergiss Brokeback Mountain! Keep the lights on ist der mutigste und herzzerreißendste Liebesfilm unserer Zeit.” NEXT Magazine

Nach unserem Eröffnungsfilm laden wir euch herzlich zu einem Sektempfang ein!

Donnerstag, 1.11.2012, 20:15 Uhr









Call me Kuchu   
Regie: Malika Zouhali-Worrall & Katherine Fairfax Wright

Uganda/USA 2012, 90 Min., OmU

Der Film begleitet David Kato, den ersten bekennenden Schwulen Ugandas, bei seinem Kampf gegen die Hetze der Presse und die Regierung, die für Lesben und Schwule die Todesstrafe einführen will. Die brutale Ermordung Katos während der Dreharbeiten gibt seinem Anliegen eine noch stärkere, traurige Dringlichkeit.
Die Regisseurinnen begleiteten David Kato länger als ein Jahr vor seiner Ermordung und schildern das Leben des mutigen schwulen Mannes. Durch die in Katos Worten erzählte Geschichte lebt sein Vermächtnis in CALL ME KUCHU weiter. 

„Ruhig beobachtend zeichnet der Film ein Bild extremer Homophobie, christlich-religiösen Fanatismus und einer gerade daraus erstarkenden LGBT-Gemeinschaft.“ rbb

Zu Gast (angefragt): Lillian, lesbische Journalistin aus Uganda; sie bekam hier Asyl, weil sie in ihrer Heimat verfolgt wurde.

Freitag, 2.11.2012, 20:15 Uhr









Best of Lesbisch-Schwule Filmtage Hamburg

Die Lieblingskurzfilme des Publikums 23. LSF Hamburg 2012
verschiedene Länder, OmU und DF

Auch in diesem Jahr dürft ihr euch wieder auf die besten Kurzfilme der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg (LSF) freuen. Das hanseatische Publikum hat(te) die Wahl und kürte aus den Kurzfilmreihen „Made in Germany“, „Ursula lesbisch“, „Ursula schwul“ und „Ursula gender- bender“ ihre Favoriten. Insgesamt standen 45 queershorts zur Auswahl.
Freut Euch auf ein bunt gemischtes und einmaliges queeres Filmvergnügen!

Teamer der LSF werden in die Kurzfilme einführen. Im Anschluss laden wir euch zu einem Glas Sekt ein!

Samstag, 3.11.2012, 20:15 Uhr








Mosquita y mari

Regie: Aurora Guerrero
USA 2012, 85 min., OmU

Die beiden Schülerinnen Yolanda („Mosquita“) und Mari wachsen in einem Latino-Viertel von Los Angeles auf. Yolanda ist ein typisches braves Mädchen: gehorsam, gut in der Schule und an die Erwartungen der katholischen Eltern angepasst. Die temperamentvolle Mari lebt mit ihrer Mutter in prekären Verhältnissen, muss sich um ihre kleine Schwester kümmern und geht sogar jobben. Unter der starken Oberfläche verbirgt sich jedoch ein kleines Mädchen, das den verstorbenen Vater vermisst. Trotz der offensichtlichen Unterschiede bahnen sich im Laufe der immer tiefer werdenden Beziehung der beiden Mädchen mehr als nur freundschaftliche Gefühle an. Doch die Alltagsrealität holt die beiden ein und stellt sie vor schwierige Entscheidungen...
Eine persönliche und stimmungsvolle Geschichte über die erste Liebe, die international Anklang fand.


„Das unaufdringliche Indie-Juwel Mosquita y Mari widersteht allen Klischees, zu denen die Geschichte einer innigen Freundschaft zwischen zwei 15-jährigen Mädchen einlüde.“ New York Times

Montag, 5.11.2012, 20:15 Uhr









Dicke Mädchen

Regie: Axel Ranisch
Deutschland 2011, 76 min., DF

Der deutsche Beitrag unseres Festivals ist mit Ehrungen überschüttet worden – in Berlin, Turin, Chicago... Und das, obwohl es sich um einen Antifilm handelt: ohne Sahneschnitten oder Stars, ohne Coming Out, Fremdgehen oder Eifersuchtsszenen. Trotzdem ist die Beziehung, die sich zwischen Sven und Daniel – zwischen dem Bankangestellten und dem Pfleger seiner an Demenz erkrankten Mutter – entwickelt, amüsanter und realitätsnäher als viele Mainstreamfilme.

newberlin film award 2012: „Bester Spielfilm“

+Vorfilm: Prora (Schweiz, 2012, OmU)

Dienstag, 6.11.2012, 20:15 Uhr







Eintrittspreise und Reservierungen:

Eintritt (nur AK): 6 €.
4er-Karte (übertragbar) 20 €. Mit Cine-Karte: jeweils 2 € ermäßigt.
Bei Überlänge + 1 €.
Festival-Dauerkarte: 20 €
Reservierung 0441-2489646 oder unter www.cine-k.de
Unterstützer und Förderer:
Michael-
Sartorius-
Stiftung